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Studie zum Suchverhalten junger Menschen in Österreich

Jugendinformationsmonitor 2026

Der Jugendinformationsmonitor 2026 zeigt: Die Art und Weise, wie junge Menschen nach Informationen suchen, verändert sich derzeit grundlegend. Junge Menschen erwarten heute sofort nutzbare Antworten statt langer Ergebnislisten. Die klassische (Google) Suche bekommt dabei zunehmend Konkurrenz durch KI-basierte Suchanwendungen und verliert an Stellenwert. Der Jugendinformationsmonitor ist eine künftig jährlich durchgeführte Studie der Österreichischen Jugendinfos. Erhoben werden aktuelle Daten zum Informationssuchverhalten von jungen Menschen in Österreich (Altersgruppe: 11-24 Jahre; Kernzielgruppe: 14-17 Jahre).

Die diesjährige Studie basiert auf einer Online-Befragung von 1.019 Jugendlichen. Zusätzlich wurden zwei Fokusgruppen (1x in Präsenz, 1x online) mit insgesamt 18 Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren durchgeführt. Durchführung der Fokusgruppen und Auswertung aller Ergebnisse: Jugendforscher MMag Manfred Zentner (Social Identity Research).

Ausgewählte Ergebnisse der Studie

  • Jüngere Jugendliche bis etwa 14 Jahre greifen besonders häufig direkt auf KI zurück.
  • In der Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen zeigt sich eine Kombination aus KI und klassischen Suchmaschinen, v. a. Google.
  • Ab etwa 20 Jahren werden klassische Suchmaschinen weiterhin vorrangig verwendet.
  • Ein weiterer Trend: YouTube verliert insbesondere bei jüngeren Jugendlichen an Bedeutung als Suchmaschine im Vergleich zu anderen Suchwegen.
  • Die Art der Suche verändert sich — von Schlagwörtern zum Gespräch.
  • Jugendliche nutzen KI aktiv, kombinieren sie aber mit anderen Quellen und Strategien.
  • Ein zentraler Grund liegt in der Geschwindigkeit und Effektivität: KI liefert Antworten, die direkt weiterverwendet werden können.

© Grafik: Marlies Löcker, fernbedienen.com

Präsentation der Ergebnisse
Infografik gesamt
Infografiken einzelne Themenblöcke

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Jugendtrend-Analysen & Deep Dives

Der Jugendtrend-Newsletter widmet sich jeden Monat digitalen Inhalten und Entwicklungen in der Onlinewelt von jungen Menschen. Er wird von Eurodesk Österreich und den Österreichischen Jugendinfos zur Verfügung gestellt. In den Deep Dives wird dabei immer ein aktuelles Phänomen näher erklärt.

Weitere spannende Deep Dive-Themen finden Sie in den anderen bisherigen Ausgaben des Jugendtrend-Newsletters.

suchen.finden.bewerten.com

Studie zu Online-Suchstrategien von Jugendlichen (2018/2019)

In der Studie „suchen.finden.bewerten.com“ der Österreichischen Jugendinfos wurden die Recherchestrategien Jugendlicher bei der Informationsbeschaffung im Internet untersucht. Methodisch wurden 19 Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren aus vier Bundesländern, die jeweils unterschiedliche Schulformen besuchen, beim Recherchieren am Smartphone und Laptop beobachtet und anschließend interviewt. Die qualitative Studie wurde vom nunmehrigen Bundeskanzleramt – Sektion Familie und Jugend gefördert und von der Fachhochschule Oberösterreich (Studiengang für Kommunikation, Wissen, Medien) sowie unter Mitarbeit der Jugendinfos Vorarlberg, Wien, Steiermark und Oberösterreich durchgeführt.

Ausgewählte Kernergebnisse der Studie

  • Die Recherchen verlaufen linear, Suchmaschinen bilden dabei den Dreh- und Angelpunkt.
  • Die Auswahl der Suchtreffer erfolgt sehr rasch auf Basis des Titels und der Kurzbeschreibung. Bezahlte Anzeigen werden gemieden.
  • Bei der Sichtung von Ergebnisseiten konzentrieren sich die Jugendlichen auf die Einstiegsseite. Unterseiten sehen sie kaum an.
  • Welche Informationen die Jugendlichen näher ansehen, entscheiden sie auf Grund von inhaltlicher Passung, Glaubwürdigkeit, Verständlichkeit, Übersichtlichkeit und Attraktivität.
  • Als Orientierung dienen Überschriften, Aufzählungen und visuelle Elemente. Zum Teil schließen sie von der Gestaltung auf die Qualität der Inhalte.
Studienbericht
Executive Summary

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