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Jugendliche gemeinsam gegen Gewalt im Netz

make-IT-safe 2.0

Digitale Medien gehören längst zum Alltag von Kindern und Jugendlichen und sind ein wichtiger Bestandteil ihrer sozialen Kommunikation. Gleichzeitig kann ihre Nutzung aber auch mit Risiken einher gehen – etwa durch Verletzungen der Privatsphäre, Cybermobbing, Hassrede oder sexuelle Grenzüberschreitungen im Netz. Die Peer-Gruppe (Gruppe von Gleichaltrigen) hat hier eine wichtige Vorbildfunktion! Das Projekt make-IT-safe 2.0 nutzt dieses Potenzial: Jugendliche aus der Steiermark und Oberösterreich werden in Workshops ausgebildet, sicher und verantwortungsvoll mit digitalen Medien umzugehen, um in der Folge dieses Wissen („peer-to-peer“) an andere Jugendliche weiter zu geben!

Was lernen die Jugendlichen im Projekt?

Die Jugendlichen erhalten Hintergrundwissen zu Themen wie Cybermobbing, Sexting, Umgang mit Bildern im Netz oder Hasspostings, lernen über die sozialen und rechtlichen Konsequenzen von Gewalt im Netz und erfahren wie sie sich und andere besser schützen können. Darüber hinaus erarbeiten sie Methoden, wie sie ihr Wissen an andere Jugendliche weitergeben können.

Welche Jugendliche sollen erreicht werden?

„make-IT-safe 2.0“ möchte in erster Linie sozial benachteiligte Jugendliche ansprechen. Daher konzentriert sich das Projekt auf Jugendzentren, Jugendgruppen und Wohngemeinschaften der Jugendhilfe. Aus diesen Einrichtungen werden Jugendliche und BetreuerInnen geschult. Die Jugendlichen geben ihr Wissen in der Folge an ihre „Peers“ weiter, z.B. in Form von Kurzvideos, an einem Infoabend oder in Sprechstunden. Die Methoden und Strategien zur Erreichung ihrer Peers entwickeln die Jugendlichen im Projekt selbst mit. Das stärkt nicht zuletzt auch ihr Selbstbewusstsein. Denn im Projekt make-IT-safe 2.0 sind SIE die ExpertInnen!

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

„Ob Cyber-Mobbing oder Sexting – bei Problemen im Netz wenden sich Jugendliche oft eher an Gleichaltrige als an Erwachsene. Im Projekt make-IT-safe 2.0 sind es daher die Jugendlichen selbst, die den Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite stehen! “

Katrin Grabner
Katrin Grabner

Projektleiterin make-IT-safe 2.0

Bei Fragen zu make-IT-safe 2.0 kontaktieren Sie uns!

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